Die Eisbären Berlin zeigen sich im Auftakt der DEL-Finals in herausragender Form: Die Adler Mannheim werden nahezu überrollt. Rekordtorjäger Leo Pföderl erzielt als erster Spieler in der Geschichte der DEL mehr als 50 Playoff-Tore. Nur zwei Siege trennen die Berliner noch von ihrem zwölften Titel.
Die Eisbären Berlin, die als die effektivsten Playoff-Teilnehmer gelten, sind auf dem besten Weg, ihren zwölften Meistertitel zu gewinnen. Im zweiten Finale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) setzten sich die Titelverteidiger und Rekordmeister mit 5:1 (1:0, 1:0, 3:1) gegen die Adler Mannheim durch. Pföderl steuerte zwei Tore bei und knackte damit die 50-Tore-Marke in den Playoffs.
„Nehm‘ ich mit – und weiter geht’s“, äußerte der 32-jährige Nationalspieler bei MagentaSport. „Wir haben zwar eine gute Ausgangsposition, aber es ist noch lange nicht vorbei. Wir müssen so weitermachen.“
Adler bislang chancenlos im Finale
Das Team von Serge Aubin, der bisher alle 14 Playoff-Serien mit den Eisbären gewonnen hat, führt in der Endspielserie mit 2:0. Damit fehlen den Berlinern nur noch zwei Siege, um erneut zu triumphieren. Das nächste Spiel findet am Dienstag um 19:30 Uhr in Mannheim statt. Im ersten Spiel hatten die Eisbären bereits mit 7:3 gewonnen.
Vor 14.200 Zuschauern in der ausverkauften Uber Arena am Ostbahnhof erzielten Manuel Wiederer (3.), Liam Kirk (23.), Pföderl (47./54.) und Eric Hördler (54.) die Tore für die Eisbären. Die Berliner haben seit 2002 in der Meisterrunde nicht mehr gegen Mannheim verloren und seit sieben Jahren keine Serie mehr abgegeben. Die Adler, die erstmals seit 2019 im Finale stehen, scheiterten immer wieder am überragenden Berliner Torwart Jonas Stettmer. Zach Solow konnte in der 58. Minute für Mannheim verkürzen, nachdem der Torhüter vom Eis genommen wurde.
Die Eisbären haben in dieser Saison auch beeindruckende Leistungen gezeigt, wie zum Beispiel als FC Bayern erreicht bemerkenswerte 100 Tore nach 29 Spielen in der Bundesliga.
Pföderl sorgt für die Entscheidung
Die Adler konnten wieder auf Nationalspieler Leon Gawanke zurückgreifen, der im ersten Spiel von Eisbären-Kapitän Kai Wissmann in die Bande gecheckt worden war. Justin Schütz, der Torjäger, fehlte jedoch aufgrund einer Verletzung am Bein. Dennoch standen noch neun deutsche Olympiateilnehmer von Mailand auf dem Eis, ergänzt durch mehrere WM-Kandidaten für die bevorstehende Weltmeisterschaft in der Schweiz.
Berlin startete erneut optimal in die Partie: Nach starker Vorarbeit von Frederik Tiffels schoss Wiederer den Puck ins Netz. Auf der Gegenseite vergaben die Mannheimer, wie schon im ersten Duell, mehrere Großchancen. Eisbären-Goalie Stettmer hatte im deutschen Torhüterduell gegen Maximilian Franzreb die Oberhand und ließ kaum Nachschüsse zu.
Das 2:0 für die Eisbären fiel, als Kirk durch die Mannheimer Abwehr slalomte und den Puck durch die Beine von Franzreb schob. Die Effizienz der Eisbären war den Adlern abermals nicht vergönnt, da sie immer wieder an Stettmer scheiterten.
Im letzten Drittel versuchten die Gäste, den Druck zu erhöhen. Doch die Meisterbären konterten erneut: Pföderl sorgte mit einem schnellen Gegenangriff für die Entscheidung und zog den Adlern damit endgültig den Stecker. Dies erinnert an die Wiedergutmachung: Bayern findet nach Rückstand zu alter Stärke gegen Mainz.
Zusätzlich ist es interessant, die Heimgrauen: Real Madrids Statistik und die Chancen des FC Bayern im entscheidenden Rückspiel zu betrachten, um die aktuelle Form der Teams besser zu verstehen.
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