Der nigerianische Fußball steht unter Schock nach dem plötzlichen Tod von Michael Eneramo. Der ehemalige Nationalspieler, der in seiner Karriere zehn Länderspiele für Nigeria bestritt, verstarb am Freitag während eines Freundschaftsspiels in der Stadt Kaduna, etwa 200 Kilometer nördlich von Abuja.
Eneramo, der noch aktiv auf dem Platz stand, brach während der zweiten Halbzeit der Partie zusammen. Laut ersten Berichten erlitt er etwa fünf Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit einen Herzstillstand. Der nigerianische Fußballverband (NFF) bestätigte den Vorfall und äußerte sich betroffen über den Verlust des Spielers.
„Das ist erschütternd, ich bin sprachlos“, sagte Mohammed Sanusi, der Generalsekretär des NFF.
Michael Eneramo feierte 2009 sein Debüt in der nigerianischen Nationalmannschaft und war besonders erfolgreich als Stürmer des tunesischen Klubs Esperance Tunis. In über 100 Spielen erzielte er 65 Tore und gewann fünfmal die Landesmeisterschaft.
Der plötzliche Tod von Eneramo wirft Fragen zur Gesundheit von Sportlern auf, insbesondere im Hinblick auf Herzprobleme, die im Profisport immer wieder thematisiert werden. Der Verlust eines so talentierten Spielers wird in der Fußballgemeinschaft tief empfunden. Ähnliche Schicksale, wie der Raubüberfall auf Teambus, zeigen, wie verletzlich Sportler sind.
Die Trauer um Michael Eneramo wird von vielen seiner ehemaligen Mitspieler und Fans geteilt, die seine Leidenschaft für den Fußball und seinen Einsatz für die Nationalmannschaft in Erinnerung behalten werden. Auch der plötzliche Tod von Theresa Claesson Andreasson hat ähnliche Reaktionen im Sport ausgelöst.
Zusätzlich wird der Verlust von Reiner Wirsching nach einem schweren Fahrradunfall in der Fußballgemeinschaft betrauert.
„`
Bildquelle: Ultraslansi via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)