Vier Spieler von Borussia Dortmund werden Teil des deutschen Kaders für die bevorstehende Weltmeisterschaft: Nico Schlotterbeck (26), Waldemar Anton (29), Felix Nmecha (25) und Maximilian Beier (23) wurden von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko nominiert. Dies ist der WM-Plan für die BVB-Stars!
Schlotterbeck spielt um seine Zukunft
Nico Schlotterbeck (26) sieht sich sowohl in der deutschen Nationalmannschaft als auch bei Borussia Dortmund mit der Herausforderung konfrontiert, Titel zu gewinnen. Um seine Chancen zu erhöhen, hat der Verteidiger eine spezielle Klausel in seinem neuen Vertrag bis 2031 verankert, die es ihm ermöglicht, sich während der WM von einem europäischen Topklub verpflichten zu lassen. Zu den potenziellen Interessenten zählen Real Madrid und der FC Liverpool, die ihn nach Ablauf der Klausel in der Woche nach dem WM-Finale (19. Juli) für eine Ablösesumme zwischen 50 und 60 Millionen Euro verpflichten könnten. Diese Klausel gilt jedoch nicht für den FC Bayern.
Die entscheidenden Fragen, die sich nun stellen, sind: Könnte eine mögliche Verhandlung während der WM zu Ablenkungen führen? Und sind die Topklubs überhaupt an ihm interessiert? Schlotterbeck möchte bei der WM zeigen, dass er das Potenzial hat, in einem Topklub zu spielen.
Unter der Leitung von Julian Nagelsmann hat sich der Linksfuß als Innenverteidiger neben Jonathan Tah (30) etabliert. Dies ist sein erstes großes Turnier als unbestrittener Leistungsträger. Nach einem Patzer bei der WM 2022 in Katar gegen Japan (1:2) und nur zwei Einsätzen bei der Heim-EM 2024 ist er nun gefordert. Seine Stärken liegen in seiner Führungsmentalität und seinem Aufbauspiel, während er an seiner Fehlerquote in der Defensive arbeiten muss. Schlotterbecks Bewerbung für einen Klub mit Titelambitionen läuft!
Anton als „Klebstoff“ des Teams
Waldemar Anton (29) erhielt von Nagelsmann eine besondere Rolle zugewiesen: Der Verteidiger sei „ein absoluter Klebstoff für die Mannschaft“. Dies bedeutet, dass Anton in der Lage ist, verschiedene Kulturen im Team zu verbinden und sich mit jedem Spieler gut zu verstehen.
Auf Anton kann man sich auch in der WM-Elf verlassen. In Dortmund hat er sich in dieser Saison als zentrale Säule der Dreierkette etabliert und spielt nahezu durchgehend. Auf dem Platz gilt er als Lautsprecher und wird intern sogar als heimlicher Kapitän angesehen. Sein Wert für das DFB-Team ist unbestritten, insbesondere sein „absoluter Siegeswille“. Anton betont: „Früher hatte ich nach Niederlagen auch mal Wutausbrüche, auch heute bin ich noch ein schlechter Verlierer.“
Nmecha als potenzieller Schlüsselspieler
Bei Felix Nmecha (25) hatte Nagelsmann Bedenken, dass er möglicherweise nicht an der WM teilnehmen könnte, nachdem er sich im März im Ligaspiel gegen den HSV das Außenband im Knie gerissen hatte. Glücklicherweise verlief seine Genesung planmäßig.
Wird er sich bei der WM als Schlüsselspieler etablieren? Nmecha hat sich beim BVB zum Chef-Strategen entwickelt und ist für seine Spielweise bekannt: Er erobert Bälle in der Defensive, lenkt das Spiel mit seiner Übersicht und bringt die Bälle in gefährliche Zonen. Ohne ihn stagnierte das Spiel des BVB mehrfach. Nagelsmann schätzt Nmechas Qualitäten sehr, was sich bereits bei einem 4:0-Sieg gegen Finnland zeigte, wo er in der Startelf stand. Wird er auch bei der WM eine entscheidende Rolle spielen?
Beier steht für die Worker-Mentalität
Maximilian Beier (23) hat frühzeitig auf Urlaubsbuchungen verzichtet, um sich den Sommer für die WM freizuhalten. Zwei Faktoren machen ihn während des Turniers wertvoll.
- Beier verkörpert die vom DFB geforderte „Worker“-Mentalität. In dieser Saison überzeugte er durch hohe Einsatzbereitschaft, aggressives Pressing und eine gute Torquote. Er akzeptiert die von Nagelsmann vorgegebene Rolle: „Egal, ob Startelf oder Einwechslung – ich würde im Training Gas geben, die Jungs pushen und auf dem Platz alles reinwerfen.“
- Er ist flexibel einsetzbar: im Sturmzentrum, als hängende Spitze, auf dem Flügel und sogar als linker Schienenspieler. Beier ist motiviert, seinen ersten Scorerpunkt zu erzielen. Seine DFB-Bilanz umfasst sieben Spiele, in denen er noch keine Torbeteiligung hatte.
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