Ein bedeutender Moment für viele Spieler
Die kommende Fußball-Weltmeisterschaft wird für zahlreiche Akteure von großer Bedeutung sein, da sie möglicherweise den letzten Auftritt auf internationaler Bühne darstellen könnte. Besonders im Rampenlicht stehen dabei Lionel Messi, Cristiano Ronaldo und Luka Modric, die als herausragende Figuren ihrer Zeit angesehen werden.
Veteranen und weitere Ikonen
Neben diesen drei Superstars existieren auch weitere namhafte Spieler, die sich im fortgeschrittenen Alter befinden und voraussichtlich zum letzten Mal auf der großen Bühne stehen werden. Dazu gehört der mexikanische Torwart Guillermo Ochoa (40), der zusammen mit dem ebenfalls 40-jährigen Manuel Neuer eine Schlüsselrolle in den Plänen seiner Mannschaft einnimmt.
Ebenso stehen Spieler wie Mo Salah, der am 15. Juni 34 Jahre alt wird, Sadio Mané (34) und Kevin De Bruyne (34) am Ende ihrer internationalen Karriere. Edin Dzeko, ebenfalls 40 Jahre alt und kürzlich mit dem FC Schalke in die Bundesliga zurückgekehrt, wird ebenfalls seine letzte WM erleben. Während Messi und Modric sich dem Karriereende nähern, bleibt die Zukunft von Ronaldo ungewiss.
Messi und Ronaldo: Aktuelle Form und Erwartungen
Von großem Interesse ist die Frage, in welcher Verfassung Messi und Ronaldo zum Turnier in den USA, Kanada und Mexiko reisen werden. Beide Athleten haben in der vergangenen Saison unterschiedliche Leistungen gezeigt, und ihre Rolle in den jeweiligen Nationalmannschaften bleibt abzuwarten. Es bleibt zu klären, ob sie in ihren beeindruckenden Karrieren noch bedeutende Erfolge erzielen möchten.
Modric: Schlüsselspieler im Zentrum
Luka Modric hat sich beim AC Mailand in einer zentral-defensiven Position etabliert. In der vergangenen Saison stand er in 32 Spielen in der Startelf, erlitt jedoch am 26. April einen Jochbeinbruch, der seine Leistung beeinträchtigte. Trotz einer begrenzten Torgefahr, mit nur zwei Treffern und drei Vorlagen, bleibt er eine zentrale Figur im kroatischen Nationalteam.
Im Nationaltrikot übernimmt Modric eine offensivere Rolle und trägt die klassische Nummer zehn. Bei einem Testspiel gegen Slowenien erzielte er kürzlich ein Tor aus 20 Metern Entfernung. Voraussichtlich wird er am 24. Juni im zweiten Gruppenspiel gegen Panama sein 200. Länderspiel bestreiten und bleibt Kapitän der kroatischen Mannschaft.
Messi: Verletzungsrisiken
Lionel Messi, der in Argentinien als einer der besten Spieler aller Zeiten gilt, kämpft derzeit mit Verletzungsproblemen. Am 24. Mai zog er sich eine Zerrung im linken Oberschenkel zu und musste beim Testspiel gegen Honduras von der Bank aus zusehen. Nationaltrainer Lionel Scaloni zeigte sich optimistisch bezüglich Messis Fortschritte, jedoch bleibt seine genaue Rolle unklar.
Messi könnte sowohl als Joker als auch in einer zentralen Position eingesetzt werden. In der Major League Soccer erzielte er in 14 Spielen für Inter Miami 12 Tore und bereitete sieben weitere vor. Seine Form vor der Verletzung war bemerkenswert, und er steht unter Druck, Argentinien erneut zum Erfolg zu führen.
Ronaldo: Ein Trainer voller Bewunderung
Die Diskussionen um Cristiano Ronaldo sind vielschichtig. Sein Trainer Roberto Martínez hat sich als großer Bewunderer des Spielers geoutet und betont, dass Ronaldo eine außergewöhnliche Mentalität verkörpert. Martínez hält es für möglich, dass Ronaldo auch im Alter von 45 Jahren noch an einer WM teilnehmen könnte.
Ronaldo hat sich seinen Platz im portugiesischen Sturm durch aktuelle Leistungen verdient. In der vergangenen Saison erzielte er in 30 Spielen für Al-Nassr 28 Tore und war auch in der WM-Qualifikation erfolgreich. Er führte Portugal zum Gewinn der Nations League und erzielte entscheidende Tore in den entscheidenden Spielen.
Ausblick auf die WM 2026
Die bevorstehende WM wird nicht nur für die genannten Spieler, sondern auch für viele andere Akteure von Bedeutung sein. Die Vorfreude auf das Turnier ist groß, und die Fans erwarten spannende Spiele sowie möglicherweise den Abschied einiger der größten Fußballlegenden. Die Entwicklungen rund um die WM 2026 werden weiterhin aufmerksam verfolgt.
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Quellen: sportschau, web
Bildquelle: depositphotos