Mit dem näher rückenden Termin der Fußball-Weltmeisterschaft werden die Stimmen lauter, die sich mit dem möglichen Titelträger auseinandersetzen. Die Diskussion dreht sich häufig um die üblichen Verdächtigen wie Frankreich, England, Spanien und den Titelverteidiger Argentinien. Doch Markus Babbel wagt es, einen anderen Weg einzuschlagen und überrascht im Podcast „Football Monday“ mit einer kühnen Prognose: „Portugal wird Weltmeister.“ Diese klare Ansage sorgt für reges Interesse und zahlreiche Diskussionen.
Babbel begründet seinen Tipp für Portugal
Babbel hebt hervor, dass kein anderes Team im Wettbewerb über eine solch starke zentrale Mittelfeldachse verfügt. „Portugal hat für mich das stärkste Mittelfeld des Turniers“, erklärt er. Die Bedeutung dieser Schlüsselposition in großen Turnieren ist nicht zu unterschätzen, da hier oft die entscheidenden Faktoren wie Kontrolle, Spieltempo, Ballbesitz und Kreativität zusammenkommen. Während andere Nationen vielleicht prominente Namen in der Offensive oder Defensive aufweisen, sieht Babbel in Portugal das beste Gesamtpaket. Diese Einschätzung könnte auch durch die Regelrevolution bei der Fußball-WM 2026 beeinflusst sein, die einige Änderungen mit sich bringt.
Der Einfluss von Cristiano Ronaldo
Ein Name, der unweigerlich mit der portugiesischen Nationalmannschaft verbunden wird, ist der erfahrene Superstar Cristiano Ronaldo. Auch wenn Babbel ihn nicht mehr als den Hauptakteur der vergangenen Jahre ansieht, bleibt sein Einfluss auf die Mannschaft unverkennbar. Humorvoll bemerkt Babbel: „Dann werden sie sogar mit Cristiano Ronaldo Weltmeister.“ Diese Bemerkung sorgte für Lacher im Podcast und verdeutlicht gleichzeitig die hohe Einschätzung, die Babbel der gesamten Mannschaft entgegenbringt.
Frankreich als härtester Konkurrent
Trotz seiner starken Überzeugung für Portugal erkennt Babbel die Qualitäten der französischen Nationalmannschaft an. „Die haben die meisten Weltklasse-Spieler in ihrer Truppe“, stellt er fest. Für Babbel hat keine andere Nation so viel individuelle Klasse. Dennoch betont er, dass die Weltmeisterschaft nicht allein auf dem Papier entschieden wird. Teamgeist, Mentalität und die Fähigkeit, in entscheidenden Momenten zu bestehen, sind entscheidend für den Turnierverlauf. Daher traut Babbel Portugal den ganz großen Wurf zu.
Englands Chancen im Blick
Auch England zählt zu den Mannschaften, die Babbel in seine Überlegungen einbezieht. Besonders beeindruckt ihn die Form von Harry Kane: „Harry Kane ist in der Form seines Lebens.“ Der Stürmer von Bayern München gehört derzeit zu den besten Angreifern weltweit. Zusammen mit Spielern wie Jude Bellingham, Bukayo Saka und Marcus Rashford hat England eine beachtliche Offensivkraft. „England gehört für mich zu den absoluten Top-Favoriten“, so Babbel.
Die Situation des deutschen Teams
Wie sieht es mit der deutschen Nationalmannschaft aus? Babbel äußert sich vorsichtig optimistisch: „Deutschland sollte das Ziel haben, neun Punkte einzufahren.“ Die Gruppenphase müsse erfolgreich absolviert werden, bevor man an die nächsten Herausforderungen denkt. Allerdings sieht er eine Schwachstelle: die Defensive. Gegen starke Nationen müsse Deutschland stabiler stehen. Babbel warnt: „Es steht und fällt mit einer guten Verteidigung.“ Ohne eine solide Abwehr wird ein langer Weg im Turnier kaum möglich sein.
Überraschungen sind immer möglich
Babbel erinnert daran, dass jede Weltmeisterschaft ihre eigenen Geschichten schreibt. Favoriten scheitern oft, während Außenseiter unerwartet aufblühen. Teams, die zuvor nicht auf dem Radar waren, können plötzlich zur Überraschung werden. Daher schließt Babbel auch die Möglichkeit für Mannschaften wie Senegal oder Marokko nicht aus: „In einem Spiel ist immer alles möglich.“ Doch würde er heute seinen Tipp abgeben müssen, wäre seine Entscheidung klar: Portugal.
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Quellen: newsflash24