Reality-TV ist gegenwärtig allgegenwärtig: Neue Staffeln, frische Gesichter – und dennoch folgt alles einem ähnlichen Muster. In ihrer aktuellen Podcastfolge erörtern Denise und Henning Merten genau dieses Thema. Dabei geht es nicht nur um den „Content“, der eigentlich viel tiefgreifender ist: Welche Formate sind tatsächlich noch lohnenswert – und welche sind mittlerweile nur noch von Stress, Mobbing und Dauerstreit geprägt?
Die beiden machen deutlich, dass sie Reality- und Trash-TV zwar gerne zur Unterhaltung konsumieren, jedoch auch die Veränderungen im Genre wahrnehmen. Denise äußert sinngemäß, dass ihr einige Sendungen inzwischen „zu anstrengend“ erscheinen. Henning hingegen scheint eher der Typ zu sein, der weniger davon sehen möchte – er zieht es vor, zu zocken oder sich im Freien aufzuhalten. Dennoch wird es konkret, wenn es um eine mögliche Rückkehr ins Fernsehen geht.
„Generell kein Nein“ – jedoch mit klaren Grenzen
Die zentrale Aussage zuerst: Denise würde „generell zu keinem Format pauschal Nein sagen“ – außer zu reinen Sauf- oder Dating-Formaten, die für sie nicht in Frage kommen. Beide diskutieren, wie der Schnitt bei manchen Shows alles in eine negative Richtung lenkt. Als Beispiel nennen sie das Sommerhaus, wo ihrer Meinung nach überwiegend negative Aspekte gezeigt werden.
Ein Moment, der viele Fans überraschen könnte: Dschungelcamp?
Denise erklärt eindeutig: „Würde ich machen.“ Henning hingegen zeigt sich skeptischer – bei ihm klingt es eher nach „weiß ich nicht“ oder „eher nicht“.
Forsthaus, Realitystars, Big Brother: Was ist passend – und was nicht?
Bei Formaten wie Forsthaus Rampensau sind beide deutlich entspannter. Sie schätzen, dass dort mehr Wert auf Unterhaltung gelegt wird und weniger „nur negativ“ geschnitten wird. Auch Kampf der Reality Stars wird als ein Format genannt, das sie sich vorstellen könnten – es wirkt für sie eher „lustig“ als toxisch.
Big Brother findet Denise grundsätzlich interessant, weist jedoch auf die negativen Aspekte hin: wenig Luft, kaum Bewegung, lange Zeit in engen Räumen – man müsse einen Weg finden, um nicht „irre“ zu werden.
Bei Couple Challenge wird es eindeutig: Die Spiele seien so extrem, dass sie dort eher nicht teilnehmen würden. Und Temptation Island? Für beide scheint dies kein Thema zu sein.
Denises Traum: Let’s Dance und Promi-Backen
Besonders aufmerksam wird man bei den „Premium-Formaten“. Denise erklärt, dass Let’s Dance seit Jahren ihr Traum ist – ein Format mit Strahlkraft, langer Laufzeit, Prime-Time und einer echten Bühne. Sie erwähnt sogar, dass es bereits einen kleinen Austausch gab, der jedoch nicht zustande kam.
Auch Das große Promi-Backen wäre genau ihr Ding – obwohl sie gleichzeitig anmerkt, dass die Dreharbeiten dort extrem herausfordernd sein sollen (lange Studiotage, viel Stress).
„Mobbing ist inzwischen normal“ – und genau das stört sie
Interessant ist auch ihr Blick auf die Reality-Welt von innen: Beide berichten, dass Mobbing und grobe Beleidigungen mittlerweile fast „gang und gäbe“ sind – während es früher dafür große Wellen gab, wirkt es heute oft wie der Normalzustand. Dies ist der Grund, warum sie bei manchen Sendungen längst aussteigen – und warum sie genau abwägen, wo sie sich selbst erneut engagieren würden. Markus Lanz thematisiert die Herausforderungen, denen Christian Ulmen gegenübersteht.
Nebenbei: Krankenhausbesuch nach einem Ausflug
In einem kurzen Rückblick auf ihre Woche erwähnen sie einen Besuch im Hollandpark, eine neue Achterbahn und einen Moment, der für Herzklopfen sorgt – Juna musste kurzfristig zur Abklärung ins Krankenhaus. Am Ende gab es Entwarnung: Es blieb bei einer Prellung, alles ist wieder in Ordnung.
Zusammenfassend: Die Mertens wirken nicht wie Personen, die um jeden Preis „wieder ins Fernsehen“ wollen. Sie sagen jedoch auch nicht grundsätzlich Nein. Entscheidend für sie sind: Wie wird geschnitten? Wie toxisch ist das Setting? Und handelt es sich um Unterhaltung – oder nur um Stress?
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Bildquelle: Die Mertens / Echo Media Group