Der 1. FC Köln trauert um Karl-Heinz Ripkens, der im Alter von 88 Jahren am 8. Mai verstorben ist. Der ehemalige Stürmer war von 1959 bis 1964 Teil des Vereins und gehörte zur Mannschaft, die die erste Saison der Bundesliga gewann.
Ein Leben für den Fußball
Karl-Heinz Ripkens, der zwei deutsche Meisterschaften und viermal den Titel des Westdeutschen Meisters errang, verbrachte seine Jugend in Köln-Vogelsang, wo er für den dort ansässigen SSV spielte. Während seiner gesamten Karriere agierte er als Halbstürmer auf der rechten Seite und wurde frühzeitig in die Auswahlteams der Stadt Köln, des Mittelrheins und Westdeutschlands berufen.
Der Wechsel zum 1. FC Köln
Der Wechsel von Ripkens vom SSV Vogelsang zum 1. FC Köln kam eher zufällig zustande. In einem Interview erinnerte er sich:
„Ich war zufällig mit FC-Spieler Hennes Pfeiffer, meinem Teamkollegen in der Stadt- und Mittelrheinauswahl, zum Essen im Geißbockheim. Plötzlich kam Trainer Hennes Weisweiler rein und Pfeiffer sagte zu ihm, dass er mich doch mal testen solle. Und tatsächlich durfte ich ein paar Tage später zum Probetraining kommen.“
Erfolge und Herausforderungen
Unter Trainer Hennes Weisweiler erhielt Ripkens den Spitznamen „de Gries“ („der Graue“), der ihn sein Leben lang begleitete. 1962 feierte der FC Köln seinen ersten Meistertitel, doch Ripkens war im Finale gegen den 1. FC Nürnberg (4:0) nicht auf dem Platz. Im darauffolgenden Jahr stand er im Endspiel gegen Borussia Dortmund, das jedoch mit 1:3 verloren ging.
In der neu gegründeten Bundesliga konnte Ripkens jedoch erneut mit seinem Klub triumphieren, auch wenn er nur in einem Pflichtspiel zum Einsatz kam: Beim 3:0-Sieg gegen Hertha BSC in Berlin spielte er vor einer Rekordkulisse von 81.111 Zuschauern.
Nach seiner Zeit beim 1. FC Köln spielte Ripkens auch für Standard Lüttich, Bayer Leverkusen, Viktoria und Fortuna Köln. Sein Beitrag zum deutschen Fußball und insbesondere zum 1. FC Köln wird in Erinnerung bleiben. Der Verein und die Fans werden Karl-Heinz Ripkens als einen herausragenden Spieler und Menschen in Erinnerung behalten, der die Geschichte des 1. FC Köln maßgeblich mitprägte.
In den letzten Jahren gab es leider auch traurige Nachrichten aus dem Fußball, wie den Tod von Michael Eneramo, dem nigerianischen Ex-Nationalspieler, der nach einem Kollaps verstarb. Auch die Nachricht über den Tod des Vaters von Hansi Flick hat viele bewegt. Zudem trauert der FC Erzgebirge Aue um Harald Mothes, eine Vereinslegende, die von uns gegangen ist.
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Quellen: t-online, express
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