Der nordirische Schauspieler Finnian Garbutt, bekannt aus der BBC-Krimiserie „Hope Street“, ist verstorben. Dies gab seine Familie am Freitag, den 17. April, über Instagram bekannt.
Garbutt erlag am 16. April im Alter von 28 Jahren den Folgen einer Hautkrebserkrankung, die vor fünf Jahren bei ihm diagnostiziert worden war. In der Mitteilung seiner Familie heißt es, dass er „nach einem plötzlichen Abbau seines Gesundheitszustands“ gestorben sei. Zu diesem Zeitpunkt war seine Familie an seiner Seite, „so wie er es sich gewünscht hatte“.
Angesichts seiner fortgeschrittenen Erkrankung hatte Garbutt beschlossen, seine verbleibende Zeit bewusst zu nutzen. Er widmete sich intensiv seiner Schauspielkarriere, heiratete und erlebte die Geburt seiner Tochter.
„Du warst der beste Ehemann, Vater, Sohn, Bruder und Freund, den wir uns je hätten wünschen können, und zu wissen, dass du nicht mehr leidest, gibt uns allen Trost, trotz unseres eigenen immensen Schmerzes über deinen Verlust“, schrieb die Familie.
Details zu seiner Beerdigung werden in Kürze von der Familie bekanntgegeben. „Bis dahin bitten wir darum, die Privatsphäre unserer Familie in dieser sehr schwierigen Zeit zu respektieren“, heißt es in der Erklärung.
Finnian Garbutt: Offene Worte über seine Erkrankung
Nur wenige Monate vor seinem Tod nahm Garbutt an der Premiere seines Kinodebüts im kommenden Independent-Film „Heartjackers“ teil. In einem Interview mit einer britischen Zeitung beschrieb er den Film als unterhaltsam-chaotisch und „auch irgendwie düster“.
Parallel zu seinen beruflichen Erfolgen sprach Garbutt offen über seine Krebserkrankung, um das Bewusstsein dafür zu schärfen und insbesondere junge Männer zu ermutigen, bei Symptomen ärztlichen Rat einzuholen.
„Ich habe mich immer dafür geschämt, zum Arzt zu gehen oder so, weißt du, und ich glaube, viele junge Leute fühlen sich so“, äußerte er. „Also wollte ich, dass die Leute wissen, dass man einfach mit jemandem sprechen sollte, wenn man das Gefühl hat, dass etwas nicht stimmt.“
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