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Zustimmung zur AfD in Sachsen-Anhalt steigt auf 41 Prozent vor der Landtagswahl

Vier Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt erreicht die AfD laut aktueller Umfrage 41 Prozent und strebt eine Alleinregierung an. Die CDU verliert einen Punkt und kommt auf 26 Prozent.

Zustimmung zur AfD in Sachsen-Anhalt steigt auf 41 Prozent vor der Landtagswahl
KI-generiert

In Sachsen-Anhalt steht die Landtagswahl vor der Tür, und die aktuelle Wählerumfrage zeigt, dass die AfD mit 41 Prozent deutlich an Zustimmung gewonnen hat. Im Vergleich zur letzten Erhebung im September ist dies ein Anstieg um zwei Punkte. Die CDU, unter der Führung von Ministerpräsident Sven Schulze, muss hingegen einen Rückgang um einen Punkt hinnehmen und kommt auf 26 Prozent.

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Aktuelle Umfrageergebnisse

Wäre am kommenden Sonntag Landtagswahl, würde die AfD mit 41 Prozent der Stimmen rechnen können. Dies stellt eine Steigerung von zwei Punkten im Vergleich zu den Ergebnissen des Sachsen-Anhalt-Trends dar, der im September 2025 veröffentlicht wurde. Laut dieser repräsentativen Umfrage, die im Auftrag mehrerer Medien durchgeführt wurde, würde die CDU einen Punkt verlieren und 26 Prozent erreichen. Im Vergleich zur Landtagswahl 2021 bedeutet dies einen Verlust von elf Prozentpunkten für die CDU.

Weitere Parteien im Überblick

  • Die Linke würde auf zwölf Prozent kommen, was einen Rückgang um einen Punkt darstellt.
  • Die SPD bleibt stabil bei sieben Prozent.
  • Die Grünen gewinnen einen Punkt und erreichen vier Prozent.
  • Das Bündnis um Sahra Wagenknecht verliert zwei Punkte und kommt ebenfalls auf vier Prozent.
  • Die Grünen, die BSW und die FDP würden nach diesen Zahlen nicht in den Landtag einziehen.

Es ist wichtig zu betonen, dass diese Umfrage lediglich ein aktuelles Stimmungsbild darstellt und kein endgültiges Wahlergebnis. Die politische Stimmung kann sich bis zur Wahl noch erheblich verändern.

Direktwahl des Ministerpräsidenten

Wenn die Bürger in Sachsen-Anhalt ihren Ministerpräsidenten direkt wählen könnten, würde CDU-Chef Sven Schulze mit 36 Prozent knapp vor dem AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund mit 32 Prozent liegen. 32 Prozent der Befragten sind jedoch unentschlossen.

Regierungsführung und Problemlösungskompetenz

Auf die Frage, welche Partei nach der Wahl die Regierung führen sollte, liegen CDU und AfD nahezu gleichauf. 44 Prozent der Befragten wünschen sich eine CDU-geführte Regierung, was einen Rückgang um drei Punkte im Vergleich zu September darstellt. 43 Prozent sprechen sich für eine AfD-geführte Regierung aus, was einen Anstieg um sechs Punkte bedeutet.

In Bezug auf die Problemlösungskompetenz zeigt die Umfrage, dass 31 Prozent der Befragten der AfD zutrauen, die wichtigsten Herausforderungen im Land zu bewältigen, was einen Anstieg um zwei Punkte darstellt. Die CDU kommt auf 18 Prozent und verliert zwei Punkte. Jeder Fünfte traut keiner Partei zu, die wesentlichen Probleme des Landes zu lösen.

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Die Zufriedenheit mit der Arbeit der schwarz-rot-gelben Landesregierung ist gering. Nur 33 Prozent der Befragten bewerten die Regierungsarbeit positiv, während 62 Prozent unzufrieden sind. Unter den Anhängern der Koalitionsparteien fällt das Urteil jedoch besser aus: 72 Prozent der CDU-Anhänger und 70 Prozent der SPD-Anhänger sind mit der Regierung zufrieden. Im Gegensatz dazu sind 88 Prozent der AfD-Anhänger unzufrieden.

Wirtschaftliche Lage und Sorgen der Bürger

Die allgemeine Stimmung im Land ist von Sorgen geprägt. Nur 13 Prozent der Befragten blicken optimistisch in die Zukunft, was einen Rückgang um sieben Punkte darstellt. 79 Prozent äußern Beunruhigung, was einen Anstieg um acht Punkte bedeutet. Das Vertrauen in den Staat ist ebenfalls gering: Nur 16 Prozent der Befragten haben großes Vertrauen, dass der Staat seine Aufgaben erfüllt.

Wichtigste Probleme in Sachsen-Anhalt

Die Befragten nennen Flüchtlinge und Einwanderung als das wichtigste Problem, gefolgt von Bildung und Wirtschaft. 14 Prozent sehen die Flüchtlingssituation als vorrangige Aufgabe, während 12 Prozent Bildung als wichtigstes Thema anführen. Zehn Prozent der Befragten nennen die Wirtschaft als Hauptproblem.

Umfragedetails

Die Umfrage basiert auf einer zufallsbasierten Telefon- und Onlinebefragung von 1.164 wahlberechtigten Personen in Sachsen-Anhalt, die zwischen dem 29. April und dem 5. Mai durchgeführt wurde. Die Daten wurden nach soziodemografischen Merkmalen gewichtet, und die statistische Schwankungsbreite beträgt bei Anteilen von zehn Prozent plus/minus zwei Prozentpunkte, bei Anteilen von 50 Prozent plus/minus drei Prozentpunkte.

Für weitere Informationen zu den Herausforderungen der aktuellen Regierung können Sie den Artikel über die Herausforderungen und Verlustpunkte der Schwarz-Roten Koalition lesen. Außerdem setzt sich Jens Spahn für die Bestätigung der automatischen Diätenerhöhung ein.

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Quellen: MDR

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