Carola von Braun verstorben: Ein Verlust für Berlin
Am 7. August 2026 verstarb Carola von Braun, die erste Frauenbeauftragte des Berliner Senats, im Alter von 83 Jahren. Dies gab die Senatskanzlei bekannt. Ihr Tod wird als erheblicher Verlust für die Stadt Berlin sowie deren politische Entwicklung wahrgenommen.
Von Braun wurde 1984 in ihr Amt berufen und setzte sich leidenschaftlich für die Rechte von Frauen sowie für die Gleichstellung der Geschlechter ein. Sie gilt als wegweisende Persönlichkeit in der Nachkriegsgeschichte Berlins und hat durch ihr Engagement bedeutende Grundlagen für künftige Generationen gelegt. Zusätzlich zu ihrer Rolle als Frauenbeauftragte war sie Mitbegründerin der „Überparteilichen Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen e. V.“ und engagierte sich intensiv in der Bildungs- und Sozialpolitik.
In der Zeit von 1990 bis 1994 stand sie der Berliner FDP als Landes- und Fraktionsvorsitzende vor. Ihr politisches Wirken wurde mit zahlreichen Ehrungen gewürdigt, darunter das Bundesverdienstkreuz am Bande im Jahr 2009, die Louise-Schroeder-Medaille im Jahr 2015 und die Würde der Stadtältesten von Berlin im Jahr 2021.
Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner äußerte sich zum Ableben von von Braun und bezeichnete sie als „Pionierin der Frauen- und Gleichstellungspolitik“. Er hob hervor, dass ihr Engagement und ihre Persönlichkeit bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Wegner kündigte an, dass ihr ein ehrendes Andenken gewahrt werden soll und sprach den Hinterbliebenen sowie Freunden sein Beileid aus.
Carola von Braun wird als eine der prägendsten Frauen in der Geschichte Berlins in Erinnerung bleiben. Ihr Lebenswerk und ihre Initiativen haben nicht nur die politische, sondern auch die gesellschaftliche Wahrnehmung in Berlin maßgeblich beeinflusst.
Quellen: t-online, berlin.de
Bildquelle: 4028mdk09 via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.