München – Ein unvorstellbarer Schicksalsschlag trifft die Schauspielerin Lara Joy Körner (47), die um ihren Sohn Remo Aimé Pollert trauert. Der junge Mann wurde nur 19 Jahre alt. Kurz vor dem Muttertag ereignete sich ein tragisches Unglück, das seine Mutter, bekannt aus der TV-Serie „Traumschiff“, sowie die gesamte Familie in tiefen Schmerz stürzt.
Wie aus Berichten hervorgeht, wurde am Samstagmorgen gegen 9.45 Uhr in München ein schrecklicher Fund gemacht: Passanten entdeckten eine leblose Person in der Isar, nahe der Ludwigsbrücke, und alarmierten umgehend die Behörden. Polizei und Feuerwehr trafen am Einsatzort ein und fanden einen Mann, der unter der Wasseroberfläche des Flusses lag.
Rettungsmaßnahmen und Ermittlungen
Die Polizei sperrte die Brücke ab, während die Feuerwehr die Leiche aus dem Wasser barg. Bei der Durchsuchung der Kleidung des Verstorbenen stellte sich heraus, dass es sich um Remo Pollert handelte.
„Anzeichen für eine Fremdeinwirkung waren zum aktuellen Zeitpunkt nicht feststellbar. Die tote Person wurde im Anschluss in das Institut für Rechtsmedizin in München verbracht“, erklärte die Polizei. Das Kommissariat 12, zuständig für Todesermittlungen, hat die weiteren Untersuchungen zu diesem Vorfall übernommen. Die Kriminalpolizei wird klären, wie Remo Pollert ums Leben kam. In ähnlichen Fällen, wie dem tragischen Vorfall in Memmingen, sind oft umfassende Ermittlungen notwendig.
Familie und Trauer
Lara Joy Körner ist durch zahlreiche TV-Produktionen, darunter Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen und Krimiserien, bekannt geworden. Sie wurde in London geboren und wuchs in München auf. Ihre Mutter, Diana Körner (81), ist ebenfalls als Schauspielerin bekannt, unter anderem aus „Liebling Kreuzberg“ und „Familie Dr. Kleist“. Von 2005 bis 2013 war Lara Joy mit Rechtsanwalt und Unternehmer Heiner Pollert (67) verheiratet, aus dieser Ehe stammen drei Kinder.
Am Sonntagabend äußerte sich Großmutter Diana Körner am Telefon zu dem tragischen Vorfall. Sie hatte ihrer Tochter beigestanden und kämpfte mit den Tränen: „Es ist für uns alle ganz furchtbar. Wir sind fassungslos. Der arme Junge. Es fühlt sich so unrealistisch an. Wir können das noch nicht begreifen. Wie es meiner Tochter geht, kann man sich sicher vorstellen.“ In der Region gab es in letzter Zeit mehrere tragische Vorfälle, darunter auch das Unglück eines kleinen Jungen in Ostfriesland.
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