Sinzig, Rheinland-Pfalz – In der ruhigen Kleinstadt Sinzig im Landkreis Ahrweiler hat die Polizei einen Großeinsatz gestartet, nachdem es in einer Volksbank zu einer Geiselnahme gekommen ist. Laut Polizeiaussagen begann der Einsatz um 9 Uhr. Spezialkräfte sind auf dem Weg in die Innenstadt, während Hubschrauber über dem Gebiet kreisen.
Am Morgen traf ein Geldtransporter an der Bank ein. Ein Mitarbeiter verließ das Fahrzeug, um die Bank zu betreten. Nach Informationen soll ein unbekannter Mann den Mitarbeiter abgefangen und bedroht haben. Derzeit befinden sich der Geiselnehmer und der Mitarbeiter im Tresorraum der Bank.
Ein Polizeisprecher erklärte: „Es ist derzeit von mehreren Tätern und Geiseln in der Bank auszugehen. Eine der Geiseln ist der Fahrer des Geldtransporters.“ Die Situation vor Ort sei momentan stabil. „Für Bürgerinnen und Bürger, die sich außerhalb der Absperrung aufhalten, besteht derzeit keine Gefahr.“ In diesem Zusammenhang erinnert die Situation an einen ähnlichen Vorfall: So kam es zu einem tragischen Vorfall im ICE auf der Strecke nach Köln.
Vor der Volksbank hat sich ein großes Polizeiaufgebot versammelt. Der Geldtransporter steht weiterhin vor dem Eingang der Bank. Der gesamte Innenstadtbereich wurde abgesperrt, und auch Spezialkräfte sind angefordert worden. Anwohner werden in sozialen Medien dazu aufgefordert, die Innenstadt zu meiden. Die Polizei bittet darum, keine Falschmeldungen über soziale Netzwerke zu verbreiten.
Die Beamten vor Ort sind schwer bewaffnet und bereit, die Situation zu bewältigen.
Sinzig liegt im unteren Ahrtal, etwa zehn Kilometer von der Grenze zu Nordrhein-Westfalen entfernt. Die nächstgelegenen Großstädte sind Bonn, rund 20 Kilometer entfernt, und Koblenz, etwa 30 Kilometer entfernt.
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