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So sieht die iranische Militärstrategie gegen US-Schiffe aus

Der Militärberater von Irans Führer Chamenei kündigt an, US-Schiffe in der Straße von Hormus anzugreifen. Diese Drohung folgt auf die von Trump verhängte Blockade iranischer Häfen und den gescheiterten Verhandlungen zwischen den beiden Ländern.

So sieht die iranische Militärstrategie gegen US-Schiffe aus
KI-generiert

Der Militärberater des iranischen Oberhauptes Modschtaba Chamenei, Mohsen Resai, hat mit Angriffen auf US-Schiffe in der strategisch wichtigen Straße von Hormus gedroht. Resai äußerte sich im iranischen Staatsfernsehen und kritisierte US-Präsident Donald Trump, der seiner Meinung nach die US-Streitkräfte zur „Polizei der Straße von Hormus“ machen wolle. „Ist das die Aufgabe einer mächtigen Armee wie der der USA?“, fragte Resai rhetorisch.

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In seiner Ansprache drohte Resai: „Ihre Schiffe werden von unseren ersten Raketen versenkt werden. Sie können definitiv unseren Raketen ausgesetzt werden – und wir können sie zerstören.“ Der Hardliner innerhalb der Revolutionsgarden sprach sich zudem gegen eine Verlängerung der derzeit bestehenden Waffenruhe aus, was er jedoch als seine „persönliche Meinung“ kennzeichnete.

US-Regierung und mögliche Verhandlungen

Ein Insider, dessen Name nicht genannt wurde, berichtete, dass die iranische Regierung möglicherweise bereit sei, die Durchfahrt auf der omanischen Seite der Straße von Hormus zu gestatten, um eine Eskalation des Konflikts zu vermeiden. Dies würde einen signifikanten Schritt von den bisherigen maximalen Forderungen der Islamischen Republik darstellen. Voraussetzung für diese Zugeständnisse wäre jedoch, dass die US-Regierung auf die Forderungen Irans eingeht, zu denen unter anderem die Freigabe eingefrorener Vermögen und das Ende der Sanktionen gehören.

Trump hatte eine Blockade iranischer Häfen in der Straße von Hormus verhängt, nachdem am vergangenen Wochenende erste Verhandlungen zwischen Vertretern der USA und des Iran ohne greifbare Ergebnisse beendet wurden. Seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar ist die für den Öl- und Gastransport essentielle Meerenge durch die iranischen Revolutionsgarden weitgehend gesperrt. Diese Blockade hat weltweit zu einem Anstieg der Preise für Öl und Flüssiggas geführt. Die US-Regierung prüft derzeit die Möglichkeit neuer Verhandlungen. Trump prüft nächste Schritte nach gescheiterten USA-Iran-Gesprächen.

Die Situation bleibt angespannt, da die militärischen Drohungen und die geopolitischen Spannungen in der Region weiterhin zunehmen. Steigen die Ölpreise über 100 Dollar wegen wachsender Spannungen im Persischen Golf?

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Bildquelle: depositphotos

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