Ein Jugendlicher hat an einer Schule in der Türkei das Feuer eröffnet und dabei zahlreiche Menschen verletzt. Der ehemalige Schüler der Bildungseinrichtung nahm sich anschließend das Leben. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar.
Bei einem Amoklauf an einer Schule in der südöstlichen Provinz Sanliurfa wurden 16 Personen durch Schüsse verletzt. Nach Angaben des Rundfunksenders TRT Haber handelte es sich bei dem Angreifer um einen Ex-Schüler der Schule. Er soll nach dem Angriff Suizid begangen haben.
Die verletzten Personen werden derzeit in verschiedenen Krankenhäusern behandelt, wie Gouverneur Hasan Sildak mitteilte. Glücklicherweise sei niemand schwer verletzt worden.
Ermittlungen und Augenzeugenberichte
Über die Beweggründe des Täters ist bislang nichts bekannt. Die Behörden haben Ermittlungen eingeleitet, so der Gouverneur. Es wurde lediglich bestätigt, dass der Amokläufer im Jahr 2007 geboren wurde. Ähnliche Vorfälle, wie der tragische Vorfall in Atlanta, zeigen, wie wichtig es ist, solche Taten zu verhindern.
Ein Schüler berichtete, dass der Jugendliche in sein Klassenzimmer gestürmt sei und ohne Vorwarnung um sich geschossen habe. Anschließend sei der Täter in weitere Klassenzimmer eingedrungen. Einige Schüler hätten versucht, aus dem Gebäude zu fliehen. Solche Situationen erinnern an den Unfall in Hilchenbach, wo ebenfalls Unruhe herrschte.
Hilfe für Betroffene
In Anbetracht der Tragik dieses Vorfalls ist es wichtig, auf Hilfsangebote hinzuweisen. Sollten Sie selbst suizidale Gedanken haben oder bei Angehörigen solche feststellen, steht die Telefonseelsorge rund um die Uhr zur Verfügung. Anonyme Beratung erhalten Sie unter den kostenlosen Nummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222. Auch eine Beratung über das Internet ist möglich unter „telefonseelsorge.de.“
Ein weiterer Vorfall, der die Aufmerksamkeit der Polizei erforderte, war der Unruhestifter im Hotel in Hemmingen, der zeigt, wie wichtig schnelles Handeln ist.
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