Eine Frau wurde auf einer Landstraße in Rumänien von der Polizei angehalten, nachdem sie mit einer Geschwindigkeit von 176 km/h unterwegs war. Ihre überraschende Erklärung für das rasante Fahren war, dass sie sich um ihren Kuchen im Ofen sorgte.
Vor dem orthodoxen Osterfest rechtfertigte die Fahrerin ihr schnelles Fahren mit der Angst, ihr traditioneller Kuchen, der Cozonac, könnte verbrennen. Laut den Beamten war sie auf einer schmalen Landstraße viel zu schnell unterwegs und wurde schließlich gestoppt.
Polizei kommentiert die Situation
Die Polizei erklärte, dass die Fahrerin mit ihrer Geschwindigkeit „die Grenzen der Physik ausgetestet“ habe und versuchte, dies mit einem „kulinarischen Drama“ zu rechtfertigen. Der Cozonac ist ein beliebter Hefekuchen, der in Rumänien zu Ostern serviert wird und oft mit Rosinen oder Nüssen gefüllt ist.
Konsequenzen für die Raserin
Die Frau muss nun eine Geldstrafe von über 1800 Lei, was etwa 350 Euro entspricht, zahlen. Die Polizei wies darauf hin, dass dieser Betrag ausreichen würde, um „20 fertig gebackene Cozonacs in Premium-Qualität“ zu erwerben. Zudem wurde ihr für vier Monate der Führerschein entzogen, sodass sie nun „als Fußgängerin genug Zeit hat, alle Geheimnisse der Bäckerei zu erlernen“. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich kürzlich, als ein 18-Jähriger in Hilchenbach nach einem Unfall gefasst wurde.
Die orthodoxen Christen in Rumänien feiern in diesem Jahr Ostern eine Woche später als die Katholiken und Protestanten, was die Situation der Raserin in einen besonderen Kontext stellt.
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Bildquelle: ai-generated-gemini