Nachrichten für Osnabrück und die Region

Aktuelles Echo
Star der Science-Fiction nimmt Discounter in Großbritannien ins Visier Star der Science-Fiction nimmt Discounter in Großbritannien ins Visier Vor 48 Minuten Wiesn-Abend für Frédéric Prinz von Anhalt: 38.000 Euro Rechnung nach der Nacht Wiesn-Abend für Frédéric Prinz von Anhalt: 38.000 Euro Rechnung nach der Nacht Vor 1 Stunde Unangenehmer Vorfall: Vanessa Mai wird während ihrer Tour in Berlin ausgeraubt Unangenehmer Vorfall: Vanessa Mai wird während ihrer Tour in Berlin ausgeraubt Vor 1 Stunde Der perfekte Urlaub 2027: Brückentage clever einplanen Der perfekte Urlaub 2027: Brückentage clever einplanen Vor 1 Stunde Spionageverdacht gegen ehemaligen BND-Präsidenten: Folgen für die nationale Sicherheit Spionageverdacht gegen ehemaligen BND-Präsidenten: Folgen für die nationale Sicherheit Vor 1 Stunde Ärztliche Verurteilung nach schwerem Geburtsschaden in Tschechien Ärztliche Verurteilung nach schwerem Geburtsschaden in Tschechien Vor 1 Stunde Bundesregierung verhindert Verkauf von Logistikfirma an chinesischen Investor Bundesregierung verhindert Verkauf von Logistikfirma an chinesischen Investor Vor 2 Stunden Sichtung einer Raubkatze in der Nähe des Münchner Flughafens: Bevölkerung aufgerufen zur Vorsicht Sichtung einer Raubkatze in der Nähe des Münchner Flughafens: Bevölkerung aufgerufen zur Vorsicht Vor 2 Stunden Aufregung im Nationalpark Majella: Touristen verstoßen gegen Regeln Aufregung im Nationalpark Majella: Touristen verstoßen gegen Regeln Vor 4 Stunden SpaceX plant umfassende Investition in KI-Chips von Nvidia über 40 Milliarden Dollar SpaceX plant umfassende Investition in KI-Chips von Nvidia über 40 Milliarden Dollar Vor 4 Stunden

Kuba unterbricht Zahlungen mit Visa und Mastercard aufgrund US-amerikanischer Sanktionen

Kuba stellt ab dem 6. Juni 2026 Zahlungen mit Visa und Mastercard ein, was auf die verschärften US-Sanktionen zurückzuführen ist. Die Bevölkerung muss auf Bargeld und alternative Zahlungsmethoden umsteigen, während internationale Hotelketten ihre Kooperationen mit kubanischen Unternehmen beenden.

Kuba unterbricht Zahlungen mit Visa und Mastercard aufgrund US-amerikanischer Sanktionen
depositphotos

Mit Wirkung zum 6. Juni 2026 wird es in Kuba nicht mehr möglich sein, Zahlungen über die Kreditkarten von Visa und Mastercard abzuwickeln. Diese Entscheidung wurde von der kubanischen Zentralbank getroffen und ist eine direkte Reaktion auf die US-Sanktionen, die gegen den kommunistisch geführten Inselstaat verhängt wurden.

🎁 Gewinnspiel

Jetzt Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melde dich zum kostenlosen Newsletter an und nimm automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen 500 × 100 € Wunschgutscheine unter allen Abonnenten.

Die Zentralbank informierte die Bevölkerung darüber, dass Transaktionen mit diesen Kreditkarten nicht länger zulässig sind. Infolgedessen sind die Bürger gezwungen, auf Bargeld umzusteigen oder alternative Zahlungsmethoden wie nationale Prepaid-Karten sowie Kreditkarten von Banken aus Russland und China zu verwenden.

Eine ausländische Bank, die zuvor Finanztransaktionen in Kuba bearbeitet hat, hat nun ihre Zusammenarbeit mit der kubanischen Finanzinstitution Fincimex S.A. stark eingeschränkt. Diese Bank bezeichnete eine zukünftige Kooperation als „rechtswidrig und unmöglich“, wobei der Name der Bank nicht bekannt gegeben wurde.

Zudem hat die kubanische Regierung einen Leitfaden veröffentlicht, um die Bevölkerung über die realen Sorgen bezüglich eines möglichen US-Angriffs auf Kuba zu informieren. Diese Maßnahme verdeutlicht die angespannten Verhältnisse und die Unsicherheiten, mit denen das Land konfrontiert ist.

Die Auswirkungen der US-Sanktionen sind bereits deutlich spürbar. Mehrere internationale Hotelketten haben ihre Kooperation mit kubanischen Unternehmen beendet. Dies betrifft insbesondere Hotels, die in Zusammenarbeit mit dem kubanischen Militär- und Unternehmenskonzern Gaesa betrieben wurden, der ebenfalls unter den US-Sanktionen leidet. In den letzten Wochen haben vier Hotelketten aus Spanien, Kanada und Indonesien angekündigt, sich aus dem kubanischen Markt zurückzuziehen.

Die US-Sanktionen wurden zuletzt am 1. Mai 2026 von dem damaligen Präsidenten Donald Trump verstärkt. Diese Maßnahmen richten sich gegen Unternehmen, die mit Gaesa in Verbindung stehen. Laut der US-Sanktionsbehörde OFAC müssen Firmen, die mit Gaesa kooperieren, mit eingefrorenen Vermögenswerten und einem erschwerten Zugang zum internationalen Finanzsystem rechnen.

Aktuell ist Kuba von einer schweren Wirtschaftskrise betroffen, die als die schlimmste seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion gilt. Die bestehenden Sanktionen und der Rückzug ausländischer Unternehmen verschärfen die wirtschaftlichen Herausforderungen, mit denen das Land konfrontiert ist.


Quellen: tagesschau, kubakunde

Bildquelle: depositphotos

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.