Fußball-WM
Italien als möglicher Ersatz für den Iran bei der WM 2026: Ein Vorschlag aus den USA
23.04.2026, 03:04 Uhr
Reine PR-Aktion oder ernsthafte Bemühungen? Ein Vertrauter von Donald Trump schlägt vor, dass Italien den Iran bei der Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer ersetzt. Dies könnte dazu dienen, das zuletzt angespannten Verhältnis zwischen der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni und dem US-Präsidenten zu verbessern.
Laut einem Bericht möchte ein Sonderbeauftragter von Donald Trump das Team des Iran bei der Fußball-WM 2026 durch die in der Qualifikation gescheiterte italienische Nationalmannschaft ersetzen. Die Weltmeisterschaft wird in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen.
„Ich kann bestätigen, dass ich Trump und (Fifa-Präsident Gianni) Infantino vorgeschlagen habe, dass Italien den Iran bei der WM ersetzt“, sagte Zampolli demnach. Er sei italienischer Abstammung. Für ihn sei es „ein Traum“, wenn Italien bei einem Turnier vertreten sei, das in den USA stattfinde. „Mit vier Titeln haben sie die Reputation, die eine Aufnahme rechtfertigt.“
Der Hintergrund dieses Vorschlags könnte das Bestreben sein, die Beziehungen zwischen Trump und Meloni zu verbessern. Die beiden Staats- und Regierungschefs hatten sich in der Vergangenheit gegenseitig kritisiert, insbesondere nach Trumps Äußerungen über Papst Leo XIV.
Infantino bekräftigt Irans Teilnahme
Die Teilnahme des Iran an der WM war aufgrund des Konflikts mit den USA in den letzten Wochen in Frage gestellt worden. FIFA-Präsident Infantino hatte jedoch kürzlich bekräftigt, dass der Iran „auf jeden Fall“ an der Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer teilnehmen werde. „Die iranische Mannschaft kommt ganz sicher“, sagte Infantino auf dem „Invest in America Forum“ des Fernsehsenders CNBC. Er betonte die Bedeutung der Teilnahme des Landes an der WM.
Die drei Vorrundenspiele des Iran gegen Belgien, Neuseeland und Ägypten sind in Seattle und in der Nähe von Los Angeles geplant. Der Wunsch des Iran, die Spiele nach Mexiko zu verlegen, wurde von der FIFA abgelehnt. Die Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko beginnt am 11. Juni und endet am 19. Juli.
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