Auf der Bahnstrecke zwischen Berlin und Halle kam es zu erheblichen Störungen im Zugverkehr, als eine Oberleitung auf einen ICE fiel. Der Vorfall ereignete sich am Samstag kurz vor 12 Uhr, als ein Baum auf den Zug stürzte, was zu Verspätungen auf der Verbindung nach München führte.
Nach Angaben einer Sprecherin der Deutschen Bahn sind etwa 550 Reisende von diesem Vorfall betroffen. Die Passagiere sitzen derzeit in dem Zug bei Zahna, nahe Wittenberg, fest. Eine Evakuierung der Reisenden wird vorbereitet, so die Sprecherin weiter.
Verspätungen und Umleitungen
Reisende, die von Berlin über Halle in Richtung München fahren möchten, müssen mit Verzögerungen rechnen. Die Bahn hat mitgeteilt, dass die Oberleitung zwischen dem Hauptbahnhof Lutherstadt Wittenberg und Berlin repariert werden muss, was zu einer Verlängerung der Fahrzeit führt. Aktuell wird von einer Verzögerung von bis zu 50 Minuten berichtet. Zudem entfällt der Halt in Wittenberg für die umgeleiteten Züge.
Schäden und Verletzte
Durch den Vorfall wurden auch einige Fenster des Zuges beschädigt, und zwei Fahrgäste erlitten leichte Verletzungen. Ein Sprecher des Landkreises Wittenberg berichtete, dass zwei Personen an Bord aufgrund von „Panik und Kreislaufproblemen“ kollabiert seien.
Ein Schleppzug der Deutschen Bahn ist bereits vor Ort eingetroffen und hat den Zug mit Druckluft aufgepumpt. Der ICE soll nun zum Bahnhof Lutherstadt-Wittenberg geschleppt werden, von wo aus die betroffenen Reisenden ihre Reise fortsetzen können. Diese Informationen wurden auch von einem Feuerwehrsprecher bestätigt. So kam es zu einem tragischen Vorfall im ICE auf der Strecke nach Köln.
In einem anderen Vorfall, der ebenfalls für Aufsehen sorgte, musste die Aida Bella: Notfall führt zur vorzeitigen Rückkehr.
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Bildquelle: ai-generated-gemini